26. April 2015

#abcfee2015 oder die Suche nach dem Alphabet

Leebe Lüd,
der April stand bisher ganz im Zeichen der Instagram-Aktion #abcfee2015 initiiert von Fee. Bereits 2013 lief dieser Aktion schon sehr erfolgreich und schrie nun förmlich nach eine Neuauflage. Ich habe mich bemüht täglich ein aktuelles Bild zuschießen, aber ich muss gestehen ich habe auch mal in die Archivkiste greifen müssen. Denn leider hatte es mich zwischen J und S gesundheitlich außer Gefecht gesetzt und ich musste das Bett hüten. Mich hatte dieser blöde Grippe-Nebenhöhelndicht-Husten-Erkältungs-Fiebervirus fest im Griff. Das ist das Ergebniss meiner #abcfee2015 Beiträge:

Als ich am 01. April zu meine Auto kam dachte ich das kann nur ein Aprilscherz sein! Ich musste kratzen! 
Hallo es ist FRÜHLING!!! 
Das B stand dann ganz im Zeichen des Bartmopeds vom meinen Freund.
Am Freitag kam mir das Fernsehprogramm zu Hilfe, es kam einer meiner Lieblingspixarfilme "Findet Nemo". Was lag da näher als der Clownfisch???
Als wir am Samstag vom Einkaufen kamen entdeckte ich unseren Nachbarssohn. Der trainierte grad für sein Sport-Abi den Diskuswurf. Welch Zufall, das grade das D an stand!

Das E, was liegt Ostersonntag den näher als der Eierbecher???
Frau Lolle durfte im #abcfee2015 selbstverständlich auch nicht fehlen und tauchte das erstemal als Fellnase am Ostermontag auf.
Dienstags ist mein ganztags Arbeitstag und der Nachmittag wird immer gern mit Gummibärchen versüßt!
Auf unserem Balkon lagert schon wieder für die kalte Jahreszeit ein Holzstapel zum Verfeuern.

 
Im Praxisalltag kam mir die Idee zum I wie Impfung, damit haben wir fast täglich zu tun.
Beim J musste ich nicht lange überlegen. Ich komme aus dem Bielefelder-Ortsteil Jöllenbeck und was lag da näher als der Button mit dem Leineweber. Der Herr der für das Denkmal Modell gestanden hat war nämlich nachweislich ein Jöllenbecker.
Am 02. April hatte Eric's Cousine Amelie Geburtstag und unser Geschenk an sie war ein Kinogutschein(Körbchen).
Lolle's zweites Bild wie sollte es auch anderes sein erschien am Tag des L!

Zur besseren Genesung gab es ein Sixpack "Mischstück" von fritz-kola oder besser gesagt fritz-spritz und fritz-limo. Schöne Idee das "Mischstück" so kann man sich mal durch die Sorten probieren. Ich liebe Rhabarber-fritz-spritz!
Während meines Krankenlagers hab ich weiter an meine angefangen Socken gestrickt. Also habe ich quasi das Nadelspiel klingen lassen.
Bei oben musste ich auf ein Archivbild zurück greifen. Geschossen habe ich es Anfang März als der erste richtig schöne Sonnentag war. Nach zu lesen unter "Von Sonnenschein und Himmelsfliegern".
Das P wurde Foto Nummer 3 von der Lolle, die im übrigen stinke Pfoten hat. Momentan geht es allerdings noch. Im Sommer ist es schlimmer. ;-)

Ein Blick in unseren Badschrank brauchte mir das Q, da steht immer griffbereit die Q-Tipdose.
Für das R musste ich auch nochmal ins Archiv greifen. Mit dem Riesenrad sind wir im letzten Jahr auf dem Hamburger-Sommerdom gefahren, als wir ein Wochenende dort verbracht haben.
Das erste Bild nach meiner Bett-Sofahütezeit, ein Selfie noch etwas blass aber schon fast wieder fit.
Die Woche beginnt im Sonnenschein und blauem Himmel, ein wahres Traumwetter!

Am 21.April hab ich versagt, ich habe total vergessen mein U zu posten. Das unterschlage Foto mit den unglaublich vielen Gänseblümchen erschien also erst am Mittwoch.
Klappe die Vierte von Frau Lolle zeigt unser verspieltes Mäuschen bei ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Apportieren.
Direkt am Hoftor bei meinen Eltern, mitten aus den Steinen wächst ein einzelnes Vergissmeinnicht. Was für ein schöner kleiner Wildwuchs!!!
Wenn's warm ist, dann gibt's Eis und Lolle läuft bettelnd zur Hochform auf! Sie sitzt und wartet damit sie einen kleinen Rest vom Vanilleeis mit einer wahnsinns Zungenakrobatik vom Stiel lecken darf. Dann genießt die Feinschmeckerin natürlich mit geschlossenen Augen. 

Das war mein #abcfee2015, es hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht und ich möchte mich herzlich bei Fee von Fee ist mein Name bedanken. Fee sammelt auf ihrer Seite die Links von den Teilnehmern der Aktion, vielleicht habt ihr ja Lust dort mal ein wenig zu stöbern. Das werde ich jetzt auf jedenfall mal tun. Vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal eine Wiederholung von #abcfee, das hoffe ich zumindest!

25. April 2015

Wie das Vergissmeinnicht zu seinem Namen kam

Leebe Lüd,
beim erstellen meines Frühlingsposts kam mir die Erinnerung an die Geschichte des Vergissmeinnichts, die meine Oma mir sehr häufig erzählt hat als ich noch klein war. Meine Oma war eine richtige Landfrau, die unglücklich war, wenn sich mal nicht auf dem Feld oder im Garten arbeiten konnte. Sie wusste sehr viel über allerlei Pflanzen und Getier und hat es an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben.

 
Aber ich will Euch nicht länger auf die Folterspannen hier die Geschichte des Vergissmeinnichts:

Vor sehr langer Zeit schuf der liebe Gott die Blumen, jede bekam ihre Farbe und ihren Namen. Die Engelchen durften ihm dabei helfen und trugen in vielen kleinen Töpfen die Farbe herbei. Es gab Blümchen die wurden goldgelb bemalt. Sie sahen aus wie kleine Sonnen. Sie bekamen den Namen "Löwenzahn". Eine andere sah aus wie ein kleine blaue Glocke, sie nannte der liebe Gott "Glockenblume". Am Wegesrand saß einsam ein kleines Blümlein. Es bekam ein weißes Strahlenkränzchen und jeder Strahl bekam einen rosa Tupfen an der Spitze, mittenrein kam ein dicker gelber Tupfen. Weißt Du wie es heißt??? Richtig, das ist das Gänseblümchen.
Eine andere Blume bekam die Blättchen, die aus einem grünen Kelch herraus kamen, rot angemalt. Das war die Nelke. Und so kam ein Blümchen nach dem anderen an die Reihe. Es war schon richtig viel Arbeit, bis alle die vielen Blumen ihre Namen und ihre farbigen Kleider bekommen hatten.
Als die Arbeit getan war sprach der liebe Gott zur den Blümchen: "Nun blühet und duftet! Alle Menschen und Tiere sollen sich an euch erfreuen. Den Schmetterlingen und den fleißigen Bienchen sollt ihr Nahrung geben. Den kleinen Käfern, wenn sich Schutz suchen, sollt ihr Unterschlupf gewähren." Die Blümelein öffneten die Blütenblätter aus Dankbarkeit und sie freuten sich da zu sein. Die Bienen kamen und holten sich mit viel gesummsel den Blütenstaub und Honig. Die bunten Schmetterlinge flogen von Blüte zu Blüte und kleine grünen Grashüpfer hoch über die Blümchen hinweg.
Doch unten am Bach, da wo die bunte Wiese zu Ende war, saß ein kleinesfeines Blümchen. Seine Blüten waren so blau wie der Himmel im Sommer, wenn die Sonne lacht. Es konnte den Anschein haben es wäre vom Himmel gefallen.


Lieb und bescheiden lachte es mit seinen kleinen Blütensternen der Sonne entgegen. Ringsherum herrschte Frieden, nur der Bach erzählte plätschernd von seiner langen Reise durch Wald und Feld. Eine kleine Bachstelze landet auf einem Stein mitten im Bach. Sie sah mit ihren munteren schwarzen Augen das Blümchen an und fragte: "Wie heißt Du denn?"
"Ich... ich... heiße... ja, wie heiß ich denn?" stammelte das blaue Blümlein verlegen. Es hatte seinen Namen vergessen. Es sehr es auch grübelte und überlegte, sein Name fiel und fiel ihm nicht ein.
Was für eine Tragödie! Nun war es das Blümchen ohne Namen! Der Kummer darüber war so groß, das aus seinen winzigen Blütenkelchlein die Tränen rannen. "Ach, ich armes Blümlein", klagte es, "was mache ich nur? Ich weiß nicht mehr, wie ich heiße. Ich habe meinen Namen vergessen, nun bin ich namenlos!"


Das tat der Bachstelze leid und so plötzlich wie sie erschienen war, flog sie wieder fort. Hoch und immer höher trugen sie ihre kleinen Flügel, bis hinauf zum lieben Gott. "Ach lieber Gott", sagte sie, "da unten an dem kleinen Bach blüht ein kleines, blaues Blümchen. Es weint so sehr, weil es seinen Namen vergessen hat."
Der liebe Gott erbarmte sich und stieg persönlich herab zu dem kleinen Blümlein. Erschrocken sah das Blümchen ihn an. "Du hättest deinen Namen nicht vergessen dürfen," sprach der liebe Gott. "Nun muss ich dir einen Neuen geben. Damit du ihn nicht vergisst, sollst du von heute an Vergissmeinnicht heißen!"


Seit dieser Stunde heißt das kleine blaue Sternenblümchen "Vergissmeinnicht" und hat seinen Namen nie wieder vergessen.


Jedemal, wenn ich ein Vergissmeinnicht sehe freue ich mich und mit einem lächeln auf den Lippen muss ich an meine Oma denken. Habt noch einen schönen Samstag!
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