31. Mai 2013

Lesenswert: Mein wunderbarer Brautsalon


Als Annika Peters das Brautgeschäft von Christoph Hübner betritt, will sie ihrer Schwester eigentlich nur einen Gefallen tun. Nämlich ein Blick auf das Brautkleid zuwerfen, welches sich ihre Schwester bereit ausgeguckt hat.
Annika kann der Versuchung aber nicht widerstehen das Kleid anzuprobieren und wird so von Christoph gleich für eine potentielle Kundin gehalten. Dumm nur, dass er sich Hals über Kopf in die vermeintliche Braut verliebt. Annika wiederum ist amüsiert, dass Männer sich ausgerechnet für die Frauen interessieren, die für sie unerreichbar zu sein scheinen...


Jana Sonntag erzählt die Geschichte der beiden Hauptakteure abwechselnd aus deren jeweiligen Perspektive. Dadurch bekommt man ein schönen Einblick wie sie die einzelnen Situationen erleben ohne den Roman dadurch doppelt zulesen. Dieses geschickt eingesetzte Wechselspiel sorgt für einige witzige Begebenheiten bei denen man zu der Erkenntnis kommt, dass Männer und Frauen doch viel öfter andere Denkweisen haben als wir wahrhaben wollen.
Frau Sonntag hat ein humorvoll, witzig, romantisches Buch rund um den ganz normalen Wahnsinn der Hochzeitsvorbereitungen geschrieben. Dass die Handlung stellenweise recht vorhersehbar ist mindert aber nicht den Spaß am Lesen der Liebesgeschichte. Eben ein typisches Frauenbuch, für einen Krankenhausaufenthalt oder aber zum Relaxen am Strand genau das Richtige!

30. Mai 2013

Mailights

Heute gibt es bei mir mal ausnahmsweise einen Monatsrückblick, weil auch der Mai es nicht zuließ, dass ich mich so um den Blog gekümmert habe, wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte.

Traditionell haben wir mit unseren Nachbar in den Mai getanzt. Ganz rustikal mit Nackensteaks und Würstchen vom Grill, Altöl und Ingwerlikör für die Kehle, netten beisammen sein und einem kleinen Maifeuerchen. Mit von der Partie waren natürlich auch die Hunde. Lolle aber nur bis das Feuer entzündet wurde, dann mussten wir sie rein bringen. Sie kann es nicht haben, wenn es knackt und zischt. Aber auch Kater Pumi ließ es sich nicht nehmen zu einer Stippvisite vorbei zuschauen. Wohl in der Hoffnung, dass irgendwo etwas essbares herunter fallen würde!?


Um den Frühling aus seinem Versteck zu locken haben wir unseren Balkon wieder aufgehübscht. Da wir Sonnenseiten haben eignen sich hervoragend Petunien. In diesem Jahr mal in einem lila Ton und in der Mitte ein Jasmin für die großen Kästen. In die beiden kleinen kam eine weiße Millionbell und die wunderschöne rotweißblütrige Verbene. In unseren Mosaikblumentopfhalter kam neues Efeu und auch Millionbells allerdings in gelbrot Tönen. Auf dem Tisch hat es sich ein Rosmarin gemütlich gemacht und zu unserem Olivenbäumchen gesellt sich nun ein Lavendel und eine Schale mit Männertreu. So kann man es sich wieder gemütlich machen auf dem Balkon!


Mein besonders Monatshighlight war aber die diesjährige Obstbaumblüte! Ich kann mich nicht erinnern, wann der Kirschbaum das letztemal so üppig geblüht hat. Wenn das alles Kirschen werden, dann gibts es bestimmt Bauchschmerzen. Aber auch die Birne, die wir schon abgeschrieben hatten erstrahlte in einem Blütenglanz, ganz zu Schweigen von der Mirabelle und den Pflaumen. Nur die Apfelblüte habe ich leider verpasst zu knipsen, da war ich noch in Quarantäne. Aber das wird dann im nächsten Jahr nachgeholt!


29. Mai 2013

Sparkle blue

Color me happy [5/2013]


Es gab schon Tage im Mai da strahlte der Himmel in wunderbar tiefen blau. Ich liebe diese Momente sie streicheln einem irgendwie die Seele. Das Einheitsgrau verschwindet und die Natur beginnt sich rauszuputzen und zu erstrahlen. "Sparkle blue" diesen Monate als Farbe gewünscht bei "was eigenes" und "jolijou".

Mehr  funkeln-, glitzern-, glänzen-, strahlen- oder auch sprühendes blau 
könnt ihr bei Andrea oder Bine bestaunen!

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

28. Mai 2013

Wir haben eine Geburtstags-Lolle

Als eine von sieben kam sie zur Welt, unser kleiner Wirbelwind. Sie hat uns alle im Sturm erobert und wir möchten keinen Tag mehr ohne sie sein.

Heute vor vier Jahre hat Frau Lolle das Licht der Welt erblickt!

Herzlichen Glückwunsch auch am ihre Wurfgeschwister, wo immer sie sein mögen!


27. Mai 2013

Aufgerafft


Ewiges Zögern läßt nie etwas zustande kommen...

  (Demokrit)

 


Ein sehr weiser Spruch! Ich hatte den Schnitt und auch die Stoffe schon etwas länger hier rumliegen und mich doch sehr gekonnt immer wieder ums nähen gedrückt...

Nun läßt das Wetter (mit etwas Glück) es wieder zu die Wäsche draußen zu trocken und mir fehlte immer noch ein Wäscherklammerbeutel. Also hab ich das Zögern endlich sein lassen und mich dran gemacht das Säckchen zu nähen und bin froh es endlich gemacht zu haben. Es bringt definitiv einen Farbtupfer an die Leine.


Schnitt: den habe ich bei der Stoffschmiede gefunden
Stoffe: Stoffmarkt
Schwierigkeit: leicht

Euch einen farbenfrohen Wochenstart!

26. Mai 2013

5 Tage all inclusiv...

... oder Zwangsquarantäne bei Radiojodtherapie!


Ich hatte es schon länger vor mir her geschoben, aber nun wurde es doch Zeit mal eine Gesundheitsbaustelle zum Abschluß zu bringen. Meine Schilddrüse funktioniert nicht so wie sie es eigentlich tun sollte und ich hatte die Wahl, sie mir zu operativ entfernen zu lassen oder eine Radiojodtherapie zu machen. Nach einer sehr netten und auch sehr aufschlußreichen Beratung durch meine Nuklearmedizinerin entschied ich mich zu der radioaktivem Verstrahlungsvariante.
 

Radiojodtherapie

Die Radiojodtherapie (RJT, auch Radioiodtherapie, RIT) ist ein nuklearmedizinisches Therapieverfahren zur Behandlung der Schilddrüsenautonomie, des Morbus Basedow, der Schilddrüsenvergrößerung und bestimmter Formen des Schilddrüsenkrebses. Eingesetzt wird das radioaktive Jod-Isotop 131Jod, das ein überwiegender Beta-Strahler mit einer Halbwertszeit von acht Tagen ist und im menschlichen Körper nur in Schilddrüsenzellen gespeichert wird.
Die Radiojodtherapie unterliegt in vielen Ländern besonderen gesetzlichen Voraussetzungen und kann in Deutschland nur stationär durchgeführt werden. Die Therapieform wird seit den 1940er Jahren angewendet und gilt als nebenwirkungsarm und auch in der langjährigen Verlaufsbeobachtung als sicher. In Deutschland existieren etwa 150 Therapieeinrichtungen, in denen etwa 60.000 bis 70.000 Behandlungen jährlich durchgeführt werden.                                            [Quelle: Wikipedia]


Vor der stationäre Aufnahme wurde allerdings erstmal ein Radiojodtest gemacht. Anhand dessen errechnet wird, wie hoch die eigentliche Dosis sein muss um die Schilddrüsen dann auch wirklich kaputt zubekommen. Innerhalb von 6 Wochen nach der Testung sollte dann der stationäre Aufnahmetermin sein.
Ich bin am Montag den 13.Mai aufgenommen worden. Als erstes mir wurde nochmal Blut abgenommen und ich hatte ein nettes Vorgespräch mit dem Chefarzt. Der hat mir dann auch direkt die Radiojodkapsel verabreicht und danach hieß es die Zeit rum zubekommen. Man muss die ersten 24Std. auf seinem Zimmer bleiben und die Krankenschwester reicht einem das Essen auf Abstand ins Zimmer, ansonsten hat man keine weiteren Kontakte.
An Tag 2 wurde dann meine Strahlung gemessen und ein Szinitgramm gemacht, um zu kontrollieren ob meine Schilddrüse auch ausreichend Jod aufgenommen hat. Die Strahlungsmessung ergab, dass ich am Nachmittag auch schon wieder auf den Flur durfte um mich etwas zu bewegen. Allerdings mit der Vorraussetzung,  dass wenn mir eine Schwester begegnen sollte ich bitte mindesten 2 Meter Abstand halte. Das sollte keine Problem sein, hauptsache ich muss nicht nur auf dem Zimmer bleiben!





Die Unterbringen war normaler Krankenhausstandard, Zwei-Bettzimmer mit Flachbildschirm und ner kleinen Sitzecke. Bad, sprich Waschbecken und seperat WC mit Dusche, war im Zimmer integriert. Es gab sogar eine kleine Minibar, allerdings nur mit Wasser befüllt. Für die Zeit in der man das Zimmer nicht verlassen darf und damit die Schwester nicht ständig Wasser auslierfern muss. Wenn man wieder Flurausgang hatte konnte man eine kleine Leseecke aufsuchen oder aber im Aufenthaltsraum einen Kaffee oder Tee trinken.

Insgesamt war ich von Montag bis Freitag in Krankenhaus. Es wurde jeden Tag der Strahlungsgrad gemessen und erst nachdem der gesetzlich vorgeschriebene Wert erreicht wurde konnte man entlassen werden. Somit hatte ich also eine Menge "Freizeit" auf die ich mich aber gut vorbereitet hatte. Ich hatte meinen Kindle und meinen Gameboy mit, wobei ich letzteren gar nicht benutzt hab wie mir grad auffällt. Block und Stifte, damit ich mir endlich mal nen paar Gedanken zu meinen Tattoo machen konnte und mein iPhone natürlich, mit ihm bin ich durchs www-gesurft. Die übrige Zeit habe ich mit Füße hochgelegt, Fernsehen geschaut und gestrickt oder aber ich habe telefoniert.

Fazit: Ich habe 1 1/2 Paar Socken fertig, 1 1/2 Bücher gelesen und endlich eine ungefähre Vorstellung in welche Richtung das Tattoomotiv gehen soll!
Das war doch mal sinnvoll genutzte Zwangsfreizeit!
Jetzt heißt es Daumen drücken und hoffen, dass es mit dem einen Mal auch erledigt ist und meine Schilddrüse sich nun langsam selbst zerstört. Genaueres weiß ich erst beim Kontrollszinitgramm im August oder aber bei den Laborkontrollen im Vorfeld.

23. Mai 2013

Ergrünter 12tel Blick Mai

Welch' ein Wahnsinn!
Es sind schon wieder 4 Wochen vergangen seid dem letzten Foto und diesmal schaffe ich es auch zeitnah Euch mein Motiv zu präsentieren.

Mai geknipst am 19.05.2013 um 17:56 Uhr

Tabea Heinicker hatte die wunderbare Idee zu diesem Fotoprojekt und ich freue mich dabei zu sein. Diesen Monat gibt es sogar 2 Bilder bei mir, denn Anfang Mai haben bei uns die Obstbäume so schön geblüht...

Mai geknipst am 07.05.2013 um 09:08 Uhr

... das wollte ich Euch nicht vorenthalten.




April geknipst am 20.04.2013 um 16:29 Uhr
März geknipst am 23.03.2013 um 17:24 Uhr










Februar geknipst am 23.02.2013 um 17:14 Uhr
Januar geknipst am 26.01.2013 um 11:21 Uhr











Ich habe Eure Neugierde geweckt für das Projetk? Schaut einfach mal bei Tabea vorbei, dort gibt es noch einige andere Motive!


Viel Spaß beim Stöbern!
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