25. April 2015

Wie das Vergissmeinnicht zu seinem Namen kam

Leebe Lüd,
beim erstellen meines Frühlingsposts kam mir die Erinnerung an die Geschichte des Vergissmeinnichts, die meine Oma mir sehr häufig erzählt hat als ich noch klein war. Meine Oma war eine richtige Landfrau, die unglücklich war, wenn sich mal nicht auf dem Feld oder im Garten arbeiten konnte. Sie wusste sehr viel über allerlei Pflanzen und Getier und hat es an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben.

 
Aber ich will Euch nicht länger auf die Folterspannen hier die Geschichte des Vergissmeinnichts:

Vor sehr langer Zeit schuf der liebe Gott die Blumen, jede bekam ihre Farbe und ihren Namen. Die Engelchen durften ihm dabei helfen und trugen in vielen kleinen Töpfen die Farbe herbei. Es gab Blümchen die wurden goldgelb bemalt. Sie sahen aus wie kleine Sonnen. Sie bekamen den Namen "Löwenzahn". Eine andere sah aus wie ein kleine blaue Glocke, sie nannte der liebe Gott "Glockenblume". Am Wegesrand saß einsam ein kleines Blümlein. Es bekam ein weißes Strahlenkränzchen und jeder Strahl bekam einen rosa Tupfen an der Spitze, mittenrein kam ein dicker gelber Tupfen. Weißt Du wie es heißt??? Richtig, das ist das Gänseblümchen.
Eine andere Blume bekam die Blättchen, die aus einem grünen Kelch herraus kamen, rot angemalt. Das war die Nelke. Und so kam ein Blümchen nach dem anderen an die Reihe. Es war schon richtig viel Arbeit, bis alle die vielen Blumen ihre Namen und ihre farbigen Kleider bekommen hatten.
Als die Arbeit getan war sprach der liebe Gott zur den Blümchen: "Nun blühet und duftet! Alle Menschen und Tiere sollen sich an euch erfreuen. Den Schmetterlingen und den fleißigen Bienchen sollt ihr Nahrung geben. Den kleinen Käfern, wenn sich Schutz suchen, sollt ihr Unterschlupf gewähren." Die Blümelein öffneten die Blütenblätter aus Dankbarkeit und sie freuten sich da zu sein. Die Bienen kamen und holten sich mit viel gesummsel den Blütenstaub und Honig. Die bunten Schmetterlinge flogen von Blüte zu Blüte und kleine grünen Grashüpfer hoch über die Blümchen hinweg.
Doch unten am Bach, da wo die bunte Wiese zu Ende war, saß ein kleinesfeines Blümchen. Seine Blüten waren so blau wie der Himmel im Sommer, wenn die Sonne lacht. Es konnte den Anschein haben es wäre vom Himmel gefallen.


Lieb und bescheiden lachte es mit seinen kleinen Blütensternen der Sonne entgegen. Ringsherum herrschte Frieden, nur der Bach erzählte plätschernd von seiner langen Reise durch Wald und Feld. Eine kleine Bachstelze landet auf einem Stein mitten im Bach. Sie sah mit ihren munteren schwarzen Augen das Blümchen an und fragte: "Wie heißt Du denn?"
"Ich... ich... heiße... ja, wie heiß ich denn?" stammelte das blaue Blümlein verlegen. Es hatte seinen Namen vergessen. Es sehr es auch grübelte und überlegte, sein Name fiel und fiel ihm nicht ein.
Was für eine Tragödie! Nun war es das Blümchen ohne Namen! Der Kummer darüber war so groß, das aus seinen winzigen Blütenkelchlein die Tränen rannen. "Ach, ich armes Blümlein", klagte es, "was mache ich nur? Ich weiß nicht mehr, wie ich heiße. Ich habe meinen Namen vergessen, nun bin ich namenlos!"


Das tat der Bachstelze leid und so plötzlich wie sie erschienen war, flog sie wieder fort. Hoch und immer höher trugen sie ihre kleinen Flügel, bis hinauf zum lieben Gott. "Ach lieber Gott", sagte sie, "da unten an dem kleinen Bach blüht ein kleines, blaues Blümchen. Es weint so sehr, weil es seinen Namen vergessen hat."
Der liebe Gott erbarmte sich und stieg persönlich herab zu dem kleinen Blümlein. Erschrocken sah das Blümchen ihn an. "Du hättest deinen Namen nicht vergessen dürfen," sprach der liebe Gott. "Nun muss ich dir einen Neuen geben. Damit du ihn nicht vergisst, sollst du von heute an Vergissmeinnicht heißen!"


Seit dieser Stunde heißt das kleine blaue Sternenblümchen "Vergissmeinnicht" und hat seinen Namen nie wieder vergessen.


Jedemal, wenn ich ein Vergissmeinnicht sehe freue ich mich und mit einem lächeln auf den Lippen muss ich an meine Oma denken. Habt noch einen schönen Samstag!

31. März 2015

Bye bye März

Leebe Lüd,
der März geht stürmisch und regnerisch zu Ende und spiegelt somit auch meinen Gemütszustand wieder. Leider mussten wir uns am Sonntag für immer von der Oma meines Freundes verabschieden. Was auf lange Sicht sicherlich absehbar war kam jetzt doch viel zu schnell. Somit endet der März doch sehr schmerzhaft, obwohl er ein vielseitiger und bunter Monat war.


Lolle und ich haben gleich Anfang März schon einmal den Frühling entdeckt. Auf der großen Wiese hinterm Haus neben dem Bach haben wir zwei wildwachsenen Schneeglöckchenbüschel gefunden. Ich dachte erst vom Weiten es wäre ein Hase. Memo an mich: Auch beim Spaziergang die Brille aufsetzen! Der kleine Luis hat seinen ersten Geburtstag gefeiert! Was war das ein Spaß!!!Die liebe Nessy hat mich ganz spontan zum Pastaessen motiviert. Hmmm, Vitello-Pasta war der Oberhammer!!!


 Es gab den ersten richtig warmen Frühlingstag!!! Mit blauen Himmel und sitzen auf dem Balkon und ne tollen Spaziergang "Vom Sonnenschein und Himmelsfliegern".


Ich hatte einen total doofen Arbeitsunfall...
... ein Handgriff den ich bestimmt schon 1000mal gemacht habe ging buchstäblich in Auge. *autsch* Trotz und alledem hatte ich einen Termin bei dem besten Friseur Bielefelds "drumhairum" und hab mich für das Wellness-Wochenende mit den Stammtisch-Mädels in Bad Wildungen erstmal hübsch machen lassen.


Der Blog wurde aus dem verwunschen Schlaf erweckt, entstaubt und mit neuem Leben gefüllt.  In Münster hatte ich dann an zwei Tagen das Modul "Sozialrecht und Demografie". Modul Nr. 10 meiner Fortbild zur EVA. Ich hoffe die nächsten Module werden etwas interessanter. Es gab noch ein Geburtstagkind diesen Monat.  Sina hatte zum Kaffee eingelanden und es gab super leckere Torten.


Die Kontrolle bein Zahnarzt musste sein, so weiß ich dass da wenigstens alles in Ordnung ist. Ich habe Blumen für den Balkon gekauft, sie sind aber immer noch nicht eingepflanzt. Das blöde Mistwetter spielt einfach nicht mit! Dafür sind nun die Socken fertig gestrickt, so kann man die Regenzeit wenigstens produktiv nutzen.


Zum Abschluß ein Himmelsschauspiel, damit möchte ich mich verabschieden. Zum einen beim März, in der Hoffnung dass der April wettermäßig besser wird. Zum anderen bei Oma Gerda, machs gut dort wo Du jetzt bist! Ich hoffe Du hast alles gut angefunden und grüße dort oben alle ganz lieb von mir! Du warst die beste Schwipp-schwapp-Oma die ich haben konnte!!!

28. März 2015

Vom Sonnenschein und Himmelsfliegern

Leebe Lüd,
am 08.März hatten wir, obwohl noch nicht kalendarisch aber dafür wetter- und temperaturmäßig, den ersten richtig schönen Frühlingstag. Frau Lolle und ich haben den freien Sonntag genutzt und einen ausgiebigen Sonntagsspaziergang gemacht.


Die Lolle hat das warme Wetter gleich dazu genutzt im erstbesten Tümpel zu baden. Es scheint doch irgendwo in ihrer Ahnenreihe einen Seehund gegeben zu haben. Anders läßt sich diese Wasserliebe nicht erklären, denn wenn die Wasserlache zum Baden nicht ausreicht, so wird sie zumindest auf den Geschmack getestet.


Unterwegs haben wir eine kleine Feder in einem Strauch entdeckt. Zwischen als dem Geäst sah sie noch feiner und flauschiger aus.


Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen ein bisschen mit Licht und Schatten zu spielen. Aber am meisten haben wir den blauen Himmel und die Sonne genossen.


Am Nachmittag haben wir dann noch den ersten Trikeflieger des Jahres gesehen. Ich schätze mal, dass es dem aber trotz des strahlenden Wetters noch ziemlich kalt da oben war.


Es ist schon beeindruckend mit so'nem kleinen Ding so weit oben in der Luft zu sein!!! Die Himmelsbilder wandern heute nach langer Zeit mal wieder in der Sammlung von Katja.

Macht Euch einen schönen Samstag!

21. März 2015

Frühlingserwachen, aber bitte sofort!

Leebe Lüd,
endlich ist es soweit! Wir hatten Freitag den kalendarischen Frühlingsanfang. Aber was ist passiert? Als ich mich heute morgen auf den Weg nach Münster gemacht habe um eines der Module meine Fortbildung zur EVA zu bestreiten kam ich mir eher vor als wäre ich mitten im Herbst. Mein Auto zeigte "Glatteiswarnung" und es schütte wie aus Küben. Das reinste grau in grau, naja für ne Fortbildung eigentlich das passende Wetter. Aber in mir lechzt es nach Sonnenschein, bunte blühenden Blumen und in Grün und Blüte schießende Bäume. Und Ihr? Vermisst Ihr nicht auch das Erwachen der Natur? Ich brauch jetzt ne volle Dosis Frühling, wenn es auch nur aus der Fotokiste der letzten Jahre.



Auf Instagram hab ich zwar schon Kirschblüten gesehen, aber bei uns ist die Natur noch weit davon entfernt. Selbst die Weidenkätzchen sind noch nicht herausgekommen, diese süßen weichen kleinen Dinger... hach!


Vergissmeinnicht, wenn die Vergissmeinnicht sehe muss ich immer an meine Oma denken. Die hat mir früher immer die Geschichte vom Vergissmeinnicht erzählt. Das Vergissmeinnicht ist eine meiner Lieblingsblumen.


Vielleicht kann ich mit der wunderbaren Narzissenblütesonne auch die richtige Sonne hervor locken?!?!
Ich wünsche uns allen einen sonnigen Sonntag!

15. März 2015

Neues Heim, Glück kehrein!

Leebe Lüd,
seit herzlich willkommen in meinem neuen/alten Heim!

 

Ich habe lange überlegt, wohin mich der Blogweg führen soll. Nach dem Seminar im Oktober war ich mit meinem Filolle-Blog nicht mehr so wirklich glücklich. Ich hatte sogar schon damit begonnen einen völlig neuen Blog zu erstellen. Mir spukten seit dem Seminar so viele Ideen und Projekte im Kopf herum und ich dachte ich könnte ihnen mit dem alten Blog nicht so ganz gerecht werden oder besser gesagt es nicht in Einklang bringen.

Worum geht's in dem alten-runderneuertem Blog?
Ersteinmal ist es kein "eigenwilliger Mikrokosmos" mehr, sondern wie schon aus dem Titel hervorgeht dreht es sich um Geschichten/Anekdoten und selbstgemachten Tüddelkram.  
Um buntgemischtes aus der Küche, aus der Bastel- und Handarbeitsecke, aus meiner Heimat und natürlich auch ein Stück aus meinem Leben und dem von Frau Lolle. 


Die Liste "101 in 1001" ist komplett gestrichen, obwohl unter auf der Seite derzeit immer noch der Countdown läuft. Der dient mir als Mahnung und gleichzeitig  auch Ansporn! Denn ich erarbeite mir momentan eine neue Liste, die dann auch schaffbar sein soll! Der ein oder anderen Punkt wird sich sicherlich auch auf der neuen Liste wiederfinden.

Eines meiner neuen geplanten Projekte ist es Ostwestfalen zu Erkunden und Euch interessante Ort zu zeigen, die ich teilweise vorher auch selbst noch nicht besucht habe. Auch in meiner Heimatstadt Bielefeld gibt es einige schöne Ecken, die es mehr als Wert sind erwähnt zu werden. Und ja, es gibt Bielefeld!!! Im letzten Jahr kurzzeitig unter "Liebefeld" bekannt geworden oder auch einfach nur die "Puddingstadt", weil ja bekanntlich die Familie Oetker hier mit ihrem weltweiten Erfolgszug begonnen hat. In der Bielefelderinnenstadt riecht es sehr häufig nach Vanillepudding, wie ich finde und vom Ostwestfalendamm aus kann man die Firma Oetker sogar sehen und den riesigen Vanillepudding, der hinter der noch riesigeren Glasfront steht. Oh man, jetzt bekomm ich doch glatt Hunger auf...
... na klar Vanillepudding!!!
Ich werde mich jetzt in meine Küche begeben und mein Vanillepuddingverlangen stillen. Aber natürlich mit selbstgemachten Vanillepudding, so wie ihn meine Oma immer gemacht hat.

Ich wünsche Euch eine angenehmen Sonntagabend!
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